Obstvermarktung mit Tradition und Leidenschaft

Obstbau hat eine lange Tradition in der Bodenseeregion, von jeher legten die Landwirte der Region Wert auf beste Qualität und Sortenvielfalt. Der Weg vom Erzeuger zum Vermarkter ist nicht weit, schnell wachsende Märkte sorgten für den Ausbau der Vertriebswege, heute werden vom Bodensee aus die Märkte der Welt beliefert.

Seit Generationen intensiv mit dabei – die Familie Grundler. Mittlerweile eine feste Größe, wenn es um Obst vom Bodensee geht – von drei Standorten aus wird die Obstvermarktung auf höchstem Niveau betrieben.

 

Firmengeschichte der Grundler-Gruppe

1930er
Die Obstproduktion vom eigenen Hof wurde in ganz Deutschland verkauft. Bald schon wurde auch Obst von den Nachbarbetrieben zugekauft um die Kundenwünsche zu befriedigen. So entstand der Obsthandel generell am Bodensee. Am westlichen Bodensee war es Emil Grundler und am mittleren Bodensee und im Linzgau waren es die Schwäger Widemann und Späth, die den Obsthandel maßgeblich prägten.

1940er
Die kontinuierliche Entwicklung des Obsthandels am Bodensee wurde durch den 2.Weltkrieg jäh unterbrochen. Nach Ende des Krieges wurde der Obsthandel bald wieder aktiviert. Nach der Währungsreform 1948 lief bald wieder alles, für damalige Verhältnisse, in geregelten Bahnen.

1950 - 60er
Die Nachfrage nach Bodenseeobst war groß. Der Obstanbau am Bodensee wurde ausgeweitet. Auch stellten immer mehr landwirtschaftliche Betriebe von Ackerbau und Milchwirtschaft auf Obstbau um. Die Obsternten wurden immer größer, dies erforderte vom Obsthandel am Bodensee generell neue Investitionen. Um den Angebotszeitraum zu verlängern und um die größer anfallenden Mengen sachgerecht lagern zu können, wurden Mitte der 60er Jahre in Markdorf und in Espasingen, unabhängig voneinander, die ersten CA-Läger gebaut.

1970 - 80er
Ewald Grundler übernimmt 1974 die Firma seiner Eltern. Der ambulante Handel wird aufgegeben, um sich voll auf die Obstvermarktung zu konzentrieren. Während man in Espasingen immer wieder baufähige Fläche erwerben konnte um in neue Lager zu investieren, in diesem Zeitabschnitt insgesamt 4.500 Tonnen, war man bei Widemann & Späth in Markdorf diesbezüglich nicht erweiterungsfähig.

1990er
Im Jahre 1992 wurden 1.500 Tonnen weiterer Lagerraum geschaffen, ebenso ein großer Sortier- und Abpackraum. Im Jahre 1994 wurde eine Lagerhalle mit zwei CA-Läger aus der Liquidation der Obstgenossenschaft Radolfszell-Neufrach gekauft. Bei Widemann & Späth in Markdorf und Grundler in Espasingen wurden 1998 die betrieblichen Einrichtungen im Sortier- und Abpackbereich grundlegend erneuert und auf den neuesten europäischen Standard gebracht.

 

Ab 2000

2007
Modernisierung der Lagertechnik und Erweiterung der CA-Läger um 2.300 Tonnen auf dem gegenüber liegenden Bahngelände in Espasingen.

2009
Einstieg der Fa. Grundler als Mehrheitsgesellschafter beim Obstgrossmarkt Widemann & Späth in Markdorf 

2010
Übernahme des Obstgroßmarktes Meckenbeuren durch einen langjährigen Pachtvertrag mit dem Eigentümer Graf von und zu Bodman. Übernahme der Lagerung und Dienstleistungen für die MABO Bio-Ware und für die ÖkoBo (ökologische Bodenseeobst) am Standort in Meckenbeuren. 

2011
Übernahme der Tafelobstvermarktung der Fa. Obsthandel Fleischer aus Tettnang-Feurenmoos.

2012
Die Grundler-Gruppe übernimmt die Vermarktung der Tafelware vom Obstgrossmarkt Eberle in Mochenwangen.

2014/2015
Die Standorte in Markdorf und Espasingen werden mit neuen, modernsten Sortieranlagen ausgerüstet. In diesem Zeitraum sollen im Einzugsgebiet beider Märkte weitere 2000 Tonnen CA-Läger gebaut werden.